Windkraftwerk: Kosten – Die Kosten von Windkraftwerken unterliegt großen Schwankungen. Die Anbieter halten sich in den meisten Fällen bedeckt, außerdem müssen viele Rahmenbedingungen beachtet werden. Zu diesen Bedingungen zählen zum Beispiel die Beschaffenheit des Fundaments, die Infrastruktur sowie die Turmvariante. Außerdem beachtet werden müssen Installationskosten und Netzanbindungskosten.
Im Jahre 2004 gab die Deutsche Energie-Agentur die Preise zwischen 615 und 870 Euro bei 100 bis 1000 Kilowatt an, bei sehr großen Anlagen, die im Megawattbereich liegen, gaben sie einen Preis zwischen 770 und 1025 Euro an.
Berechnen Sie die bei einem Windkraftwerk Kosten, müssen Sie die Leistungsdichte sowie den benötigten Flächenbedarf pro Kilowatt mit einbeziehen, insbesondere in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland eines ist. Die Kosten verändern sich je nach Standort, besonders günstig wäre es daher für Sie, eine Anlage in der Nähe von Hochspannungsleitungen oder neben einem Umspannwerk zu platzieren.
Zu den sogenannten “Grundkosten” kommen bei Windkraftwerken noch die jährlichen Wartungskosten. Diese richten sich nach dem Anlagetyp.
Die Erzeugung von Windenergie ist deutlich teuer als die Stromgewinnung. Die Windkraftwerke sind natürlich auf Wind angewiesen, deshalb kann ein Kraftwerk keine konstante Leistung erbringen. Diese Schwankungen müssen daher durch reguläre Windkraftwerke ausgeglichen werden. Der Verbraucher zahlt also für höhere Erzeugungskosten und für die Bereithaltung von Kapazitäten für diese regulären Kraftwerke. Ein kostenloser Ökostrom Preisvergleich auf Verivox kann z.B. helfen trotzdem gut davon zu kommen.
Die Windkraft ist international dennoch ein Erfolgsmodell, das sich durch Umweltschutzmaßnahmen immer weiter ausbreitet. In diesem Kontext sollten bei einem Windkraftwerk die Kosten gesehen werden.